FC GiessenSpVgg. Neu IsenburgErwartungsgemäß gab es für die Spvgg. 03 Neu-Isenburg beim Spitzenreiter FC Gießen nichts zu holen. Nach zuvor zwei Siegen gingen die 03er leer aus, verloren mit 1:4 (1:3). „Die sind einfach eine Nummer zu groß für uns“, sagte Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann.

Dennoch hatten die Gäste vor 948 Zuschauern die erste gute Chance, bereits nach wenigen Sekunden schoss Marc Züge mit einer Direktabnahme in Höhe der Strafraumgrenze knapp am FC-Tor vorbei. Der Angreifer agierte dieses Mal nicht neben Carlos McCrary, sondern im 4-4-1-1-System hinter dem ehemaligen Seligenstädter. Für Hendrik Nedwied rückte Matthias Buschmann als Rechtsverteidiger in die Viererkette, für den zuletzt angeschlagenen Johannes Günther besetzte Lars Wolfarth den linken Flügel. „Johannes hatte zu Wochenbeginn eine leichte Oberschenkelblessur, da wollten wir mit Blick auf die anstehenden englischen Wochen kein Risiko eingehen“, erklärte Hoffmann.

Nach der ersten Offensivaktion gleich zu Beginn hatten die 03er sogar Vorteile, die größeren Spielanteile und angesichts einiger Unkonzentriertheiten der Hausherren weitere gute Aktionen im Spiel nach vorne. Aus dem Nichts heraus gingen dann allerdings die Gießener mit ihre ersten Torchance in Führung. Cem Kara drehte sich um Gegenspieler Jörn Kohl und schoss aus 22 Metern genau in den Torwinkel (14.). Neu-Isenburg machte weiterhin geschickt die Räume eng, nach einem Zuspiel von Patrick Albert versprang Carlos McCrary der Ball, zudem schoss Damien Letellier knapp am Tor der Gastgeber vorbei (33.). Die Vorentscheidung fiel kurz vor der Pause. McCrary wurde am Spielfeldrand behandelt und Markus Müller erzielte das 2:0 für Gießen (45.). McCrary blieb mit einer Knieprellung in der Kabine, „auch hier wollten wir kein Risiko eingehen“, sagte Hoffmann angesichts des Hessenpokalspiels gegen Hessen Kassel am Mittwoch. In der zweiten Hälfte dominierte Gießen die Partie klar und erzielte zwei weitere Treffer. „Unser Ehrentor war aufgrund der ersten Hälfte aber verdient“, erklärte Hoffmann. Nach feiner Kombination über Letellier und Paul Schellhorn traf Albert zum zwischenzeitlichen 3:1.

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