SpVgg. Neu IsenburgKSV BaunatalDass sich Hessenligist Spvgg. 03 Neu-Isenburg unter der Woche mit einem 1:3 gegen Ligarivale KSV Hessen Kassel aus den Hessenpokal verabschiedete, nahm 03-Trainer Peter Hoffmann mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis. Natürlich hätten die Neu-Isenburger noch gerne das Heimspiel gegen Drittligist SV Wehen Wiesbaden mitgenommen, „aber ich bin auch ganz froh, dass wir jetzt einen Wettbewerb weg haben. Wir müssen uns auf die Liga konzentrieren“, sagt Hoffmann. Bereits am kommenden Dienstag ist die Spielvereinigung im Offenbacher Kreispokal bei Gruppenligist SG Nieder-Roden gefordert.

Im Unterschied zum Punktspiel fünfeinhalb Wochen zuvor (0:2) erspielten sich die 03er dieses Mal gegen Kassel vier 100-prozentige Torchancen, die aber ungenutzt blieben. „Wir haben alles gegeben, da kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Kassel ist eben noch ein bisschen besser“, meinte Hoffmann.

Gegen den KSV Baunatal – da Erstligist Eintracht Frankfurt am Sonntag kickt, tragen die 03er ihr Heimspiel ausnahmsweise schon am Samstag (15 Uhr) aus – wollen die Neu-Isenburger ihre Chancen besser nutzen. „Wir müssen uns auf einen heißen Tanz einstellen. Das ist eine sehr starke Mannschaft mit guten Einzelspielern. Und sie haben gegen Hessen Kassel mit 2:1 gewonnen“, sagt Hoffmann. In der vergangenen Spielzeit verloren die Neu-Isenburger beide Partien (1:4, 0:3) gegen die Nordhessen deutlich.

Zu 100 Prozent wieder eine Alternative ist Julian Cichutek, der im Pokalspiel gegen Kassel erstmals in dieser Saison nach langwieriger Verletzungspause von Anfang an dabei war. „Er hat sehr gut trainiert, hat viel Dynamik und ist sehr schnell“, erklärt Peter Hoffmann. Offen ist dagegen der Einsatz der beiden ehemaligen Dreieicher Carlos McCrary (mit sechs Toren erfolgreichster Torschütze der Spielvereinigung) und Jörn Kohl, der sich zuletzt in der Innenverteidigung bewährte. „Er hat unsere Defensive stabilisiert“, lobt Hoffmann. Gegen Baunatal könnten beide Spieler aus beruflichen Gründen ausfallen, das entscheidet sich jedoch erst kurzfristig. „Dann müssen eben andere einspringen“, ist Hoffmann nicht bange. Wie etwa Angreifer Marc Züge, der im Pokalspiel gegen Kassel zunächst auf der Bank gesessen hatte.

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