FV Bad VilbelSpVgg. Neu IsenburgUnter der woche feierte die Spvgg. 03 Neu-Isenburg in der Hessenliga mit dem 5:3 gegen den VfB Ginsheim den vierten Saisonsieg und verbessert sich auf Platz acht. Am Samstag (15 Uhr) wollen die Neu-Isenburger bei Aufsteiger FV Bad Vilbel nachlegen. Zumindest ein bisschen. „Wenn wir einen Punkt holen, wäre das in Ordnung. Natürlich versuchen wir aber, einen Dreier zu landen“, blickt 03-Trainer Peter Hoffmann voraus.

Die Wetterauer, die zuletzt beim direkten Konkurrenten Buchonia Flieden einen 2:1-Sieg feierten und damit die Abstiegsplätze verließen, rangieren mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Spielvereinigung auf Rang zwölf. Neu-Isenburg will den Rivalen zumindest auf Distanz halten. „Bad Vilbel verfügt über eine sehr spielstarke Mannschaft“, sagt Peter Hoffmann. Und Bad Vilbel verfügt über reichlich Erfahrung. Zu Beginn des Jahrtausends gehörten die Wetterauer zum Hessenliga-Inventar, ehe 2007 der Abstieg erfolgte. Im elften Verbandsliga-Jahr in Serie sicherte sich der FV die Meisterschaft und stieg im vergangenen Mai wieder Hessens Beletage auf. Stürmer Nuh Uslu gehörte damals (2007) wie heute dem Bad Vilbeler Kader an.

Beim 5:3 gegen Ginsheim – dem ersten Dreier der Neu-Isenburger gegen den VfB im fünften Anlauf – zog sich Rechtsverteidiger Matthias Buschmann eine Zerrung zu und wurde zur Pause ausgewechselt. Er fällt am Samstag aus. Ansonsten schöpft die Spielvereinigung personell aus den Vollen. Julian Cichutek und Daniel Sachs waren unter der Woche in der zweiten Mannschaft (A-Liga) am Ball, auch Henrik Nedwied steht wieder bereit.

Gesetzt auf Seiten der Hoffmann-Elf ist Angreifer Carlos McCrary. Der ehemalige Dreieicher ist so etwas wie die Lebensversicherung der 03er. Mit seinen drei Toren gegen Ginsheim erhöhte er sein Torkonto auf neun, mit seiner Schnelligkeit soll er am Samstag auch die Bad Vilbeler Abwehrreihe durcheinanderwirbeln.

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