FV Bad VilbelSpVgg. Neu IsenburgMit seinem ersten Saisontreffer sechs Minuten vor Spielende sichert der kurz zuvor eingewechselte Joker Aljoscha Atzberger der Spvgg. 03 Neu-Isenburg in der Fußball-Hessenliga beim FV Bad Vilbel ein 1:1 (0:0).

„Das war ein typisches 0:0-Spiel, das 1:1 endete“, schmunzelte 03-Trainer Peter Hoffmann, „den einen Punkt haben sich die Jungs redlich verdient. Für uns war es wichtig, dass wir weiterhin zwei Punkte vor Bad Vilbel bleiben.“ Nach drei englischen Wochen hintereinander gab Hoffmann seinen Mannen zwei Tage frei und ist froh, „dass wir in dieser Woche wieder dreimal vernünftig trainieren können.“

Nachdem in Kapitän Marco Betz und Mario Rhein kurzfristig gleich zwei Routiniers aus gesundheitlichen Gründen ausfielen, änderte Hoffmann seine Startformation gegenüber dem 5:3-Sieg unter der Woche gegen Ginsheim gleich auf fünf Positionen. Lazar Kacarevic hütete wieder für Andreas Rudolf das Tor, „obwohl Rudolf seine Sache gut gemacht hat“, meinte Hoffmann. Matthias Buschmann fiel mit einer Zerrung aus, auch Paul Schellhorn stand nicht nur Verfügung. Neu in der Startelf standen neben Kacarevic Julian Cichutek, Paul Bickel, Johannes Günther und Damien Letellier.

Bad Vilbel schoss in der ersten Hälfte kein einziges Mal gefährlich auf das Tor der Gäste. Auf der anderen Seite lenkte FV-Torwart Sadra Sememy einen Schuss von Dejan Djordjevic über das Tor, einen Kopfball von Marc Züge nach einem Eckball von Jörn Kohl klärten die Hausherren auf der Torlinie.

In der zweiten Hälfte verteidigten die 03er einen langen Ball der Wetterauer nicht gut, Dominik Emmel schoss traf zum 1:0 für die Hausherren ins lange Eck (60.). Die 03er stellten auf ein 4-3-3-System um und bekamen die Partie besser in Griff. Sechs Minuten vor Spielende setzte sich Carlos McCrary auf der linken Seite durch, passte zu Lars Wolfarth. Der bediente Aljoscha Atzberger und der Ex-Oberräder schoss Sememy durch die Beine – 1:1. „Das Unentschieden ist verdient, es wäre sehr traurig gewesen, wenn wir hier nichts geholt hätten“, meinte Hoffmann. „Wir sind weiter im Soll, mit 15 Punkten auf der Habenseite ist alles im grünen Bereich“, erklärte der Neu-Isenburger Trainer.

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